Tag 2 Round Up

Der Tag fing an mit jeder Menge Neuschnee und von einer Pistenraupe war weit und breit nichts zu sehen… Dies machte die Trainings-Session am Vormittag ein wenig schwierig. Doch rund um das Stadion waren so viele Kinder unterwegs, dass es hier und da Stellen zum trainieren gab.

Am Nachmittag dominierte eigentlich immer noch der starke Schneefall das Training. Morgen soll das Wetter ein wenig aufklaren.
Morgen steht als erstes eine Trainingsmöglichkeit für den Technik—Parkour auf dem Programm. Anschließend wird das Betreuerrennen gestartet. Nachmittags werden einige Schulen schon nicht mehr trainieren, sondern sich für den Wettkampf am Montag schonen oder bereits die Ski präparieren.

Ein ganz normaler Trainingstag
Ein Bericht von den Mädchen vom Gymnasium Hochrad.
Schon beim ersten Blick morgens aus dem Fenster fällt auf, dass es über Nacht viel Neuschnee gegeben hat. Diejenigen, die zum ersten Mal mitfahren, fragen jetzt schon die Erfahreneren, ob das nun gut oder schlecht ist. Bald schon werden sie feststellen müssen, dass es wesentlich anstrengender ist ohne Loipe zu fahren.
Ausgerechnet heute haben unsere Trainer entschieden die längste Tour zu unternehmen, die zur tschechischen Grenze. Auf dieser Strecke gibt es kaum eine Loipe und so wird sich vorne abgewechselt, so dass jeder mal vorne fährt. Es ist wunderschön vorne durch den unberührten Schnee zufahren, allerdings auch anstrengend. Man sinkt im Schnee ein und muss seine Skier jedesmal wieder herausheben. Dabei auch noch zu gleiten, kann eine ganz schöne Herausforderung darstellen. Später haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir heute vor allem Krafttraining gemacht haben.
Der letzte Anstieg vor dem Ziel ist bekanntlich der fieseste und so war es auch heute. Die vordere Hälfte unser Gruppe hat sich mühsam einen Weg durch den Schnee nach oben gesucht. Man kam sich jedoch etwas veräppelt vor, als man sah, dass die zweite Hälfte der Gruppe mehr oder weniger lächelnd hinter eine Pistenraupe angefahren kam.
An der tschechischen Grenze haben wir uns dann als Gruppe wieder zusammengefunden und uns mit Wasser und Riegeln gestärkt und aufgewärmt. Wer Lust hatte, ist dann noch mit einem unser Trainer nach Tschechien rüber gefahren und hat sich im Tiefschnee am Telemarkskifahren versucht. Hier gab es einiges zu lachen, denn wer sich mit Mut und Tempo mit Langlaufskiern über eine Schwelle in einen Hang hineinwagt, macht nicht selten Bekanntschaft mit dem Schnee. Fast jeder ist einmal hingefallen oder wurde aufgrund von mangelndem Lenkvermögen über den Haufen gefahren.
Der Rückweg war dann für alle deutlich entspannter, da wir die 3km lange Abfahrt gefahren sind. Als wir wieder zurück im Allende Heim waren, waren alle sehr erschöpft und hungrig aber glücklich ihr bestes gegeben zu haben trotz der erschwerten Bedingungen.

Hoffnungen und Ziele
11 Schulen werden am Montag beim Start dabei sein, teilweise mit unterschiedlichen Zielsetzungen. Nicht alle haben die Möglichkeit um die vorderen Plätze mitzufahren. Aber trotzdem haben sich alle Ziele gesetzt!

Lise-Meitner Gymnasium
Das Lise-Meitner Gymnasium ist dieses Jahr mit einer WK III Mädchen Mannschaft und mit einer WK IV Mannschaft am Start. Ziel ist eher ein Lernzuwachs und Spaß im Schnee. Die Schüler/innen sollen das Beste geben und dann schaut man wozu es reicht. Zu den stärkeren Läuferinnen gehört bei der WK IV Mannschaft Paula (Klassik) und bei den größeren Mädchen gehören Jonna (Klassik) und Helene (Klassik) zu den Stärksten. Helene war vor 2 Jahren schon einmal 2. in ihrer Altersklasse und hatte sich im letzten Jahr den Sturm auf Platz 1. vorgenommen. Leider hatte sie sich aber letztes Jahr in Finsterau beim Training dann den Arm gebrochen und konnte nicht starten. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit Platz 1.

Heinrich-Hertz Schule
Die Heinrich-Hertz Schule war im letzten Jahr mit ihrer WK III Jungs Mannschaft bis zum Bundesfinale durchgestartet. Allerdings gab es altersbedingt in diesem Jahr einen Umbruch, sowohl bei den Jungs wie auch bei den Mädchen. Man hat also zwar 2 Mannschaften WK III am Start, allerdings nur die jungen Jahrgänge. Sehr gut macht es bisher Louisa (Klassik). Man hofft also auf einzelne Kinder in der Einzelwertung.

Fritz-Schumacher Schule
Die Fritz-Schumacher Schule ist nur mit einem kleinen Kontingent am Start, hat nur eine WK IV Mannschaft mit in Finsterau. Fokus liegt nicht in der Mannschaftswertung. In der Einzelwertung hofft man, dass Nico (Skating) seinen Titel aus dem letzten Jahr verteidigen kann. Zusätzlich hat man mit Lasse und Philip 2 gute Klassiker und hofft auf eine Top 3 Platzierung eines der Jungen.

Fischbek-Falkenberg
Die Stadtteilschule von vor den Toren Hamburgs ist mit einer großen Anzahl Kinder in Finsterau. Letzte Woche war man schon mit einer größeren Gruppe auf Klassenreise in Finsterau und hatte so schon das ganze Material vor Ort. Die Sportschule hat eine Wk III Jungs, eine WK III Mädchen und 3 WK IV Mannschaften am Start. FiFa ist als eine der letzten Schulen zum Wettbewerb dazu gestoßen. Seit dem versucht man mit viel Engagement und Aufwand zu den Top-Schulen aufzuschließen. Dieses Jahr soll es endlich mit einer Platzierung unter den Top 5 klappen. Die Chancen dürften gut stehen. In der Einzelwertung hofft man unter anderem darauf, Gilian ganz nach oben aufs Treppchen zu bekommen.

Wachs-Schulung durch die Firma SWIX

Siggi Brem hielt für die Firma SWIX die Wachs-Schulung

Seit einiger Zeit gibt es von der Hamburger Fachschaft Skilanglauf einen Kontakt zu der Firma SWIX die unseren Wettkampf gern unterstützen möchte. Als ein erstes Highlight wurde von SWIX ein Referent zum Thema Wachsen geschickt. An 2 Terminen am heutigen Samstag wurde von Siggi Brem insgesamt 60 Lehrern, Betreuern und Schülern das Thema Wachsen mit all seinen Facetten näher gebracht. Es war sehr informativ und unterhaltsam. Vielen Dank für diese Möglichkeit, das wird die Ski noch einmal ein bisschen schneller machen.

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